Drei Volksbanken sondieren Zusammenschluss

Presseinformation vom 14. Dezember 2016

Die drei genossenschaftlichen Institute Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz, Volksbank Südheide und Volksbank Wittingen-Klötze arbeiten bereits seit längerem in verschiedenen Bereichen eng zusammen. Mit einem nun anvisierten Zusammenschluss soll die Wettbewerbsfähigkeit als regionale Volksbank gestärkt werden.

Die Aufsichtsräte aller drei Banken haben die Beschlüsse gefasst, die Vorstände zu beauftragen, Fusionsverhandlungen zu führen.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel. Die Finanzwelt hat sich spürbar verändert.: Niedrigzinsen, Kostendruck, Regulatorik, zunehmende Digitalisierung. Auch unsere Mitglieder und Kunden haben sich gewandelt und andere Bedürfnisse und Ansprüche an ihre Bank entwickelt. Wir alle wissen, dass das Bankgeschäft von gestern nur noch in Teilen noch das Bankgeschäft von morgen sein wird. Auch müssen wir uns verändern, weiterentwickeln und uns an die Bedürfnisse des Marktes und unserer Mitglieder und Kunden anpassen. Wir glauben, dass wir diesen Weg besser in einer Gemeinschaft miteinander gehen können, getreu dem genossenschaftlichen Motto: Gemeinsam sind wir stärker!“

Von links: Frank Bonin, Horst Albert Lieb (beide Volksbank Südheide), Ingo Tacke, Kerstin Andresen (beide Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz), Markus Creydt und Patrick Lieb (beide Volksbank Wittingen-Klötze)

 

Vor dem Hintergrund dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit wollen alle drei Banken jetzt den vielen zentralen Herausfor­derun­gen für die Zukunft in einem gemeinsamen Institut erfolgreich begegnen. Die Vorstände streben daher eine Verschmelzung für das Jahr 2018 an. Alle drei Häuser sind wirtschaftlich gut aufgestellt und handeln aus der Stärke heraus.

Die Beschlussfassung zu konkreten Vorbereitungen für einen Zusammenschluss treffen die jeweiligen Vertreter- beziehungsweise Mitgliederversammlungen der beteiligten Banken im Jahr 2017, über die tatsächliche Verschmelzung entscheiden die Gremien dann abschließend im Jahr 2018.

„Unser oberstes Ziel ist es, unseren Mitgliedern und Kunden auch in Zukunft ein verlässlich solider Partner in den jeweiligen Regionen zu sein. Die zunehmende Komplexität und die hohen aufsichts­rechtlichen Anforderungen lassen sich als gemeinsame Volksbank leichter bewältigen. Und das aus einer starken Position heraus mit soliden Bilanzzahlen, die gute Gestaltungsmöglichkeiten beim Aufbau der neuen Bank ermöglichen.“